Roadtrip Teil 5 – Santa Monica/Los Angeles

Nachdem wir Big Sur hinter uns gelassen hatten, haben wir erstmal eine Nacht in San Luis Obispo verbracht, das angeblich die glücklichste Stadt der Staaten ist, sagt jedenfalls Oprah. SLO liegt etwa in der Mitte des Weges von San Francisco nach Los Angeles und ist von daher ein touristisch relativ hochfrequentierter Ort. Viel zu sehen gibt es aber nicht. Aber auch das kann glücklich machen.

Am nächsten Morgen ging die Fahrt weiter mit einem Abstecher am Santa Barbara Ocean Park, von wo aus man sich schon die Bohrinselns vor der Küste Santa Barbaras ansehen kann. Irgendwas ist ja immer.

Nach einigen Stunden auf dem Highway 1 sind wir dann über Malibu (Baywatch!) nach Santa Monica reingefahren. Unser Hostel war zwei Straßen vom Strand und dem Santa Monica Pier entfernt, wo die berühmte Route 66 endet. Zu Fuss sind wir direkt am Muscle Beach vorbei nach Venice Beach gelaufen, haben uns kurz in einer Gruppe extatischer Hippie-Trommler verloren und nach den Freaks gesucht, für die Venice so berühmt ist. Viele gabs nicht, aber dafür viele potentiell legale Kiffer, die gerade bei diversen auf medical marijuana spezialisierten “Ärzten” anstanden, um sich ihre Drogen klarzumachen.

Am zweiten Tag haben wir alles auf eine Karte gesetzt und den Weg nach Downtown per ÖPNV riskiert. Das Netz in LA ist so mäßig ausgebaut, wie anscheinend überall in den Staaten, aber bei einem Einzugsgebiet von etwa 10 millionen Menschen könnte man doch mehr erwarten als gefühlte drei U-Bahn-Strecken. Da LA definitiv viel zu groß ist, um es an einem Tag zu durchqueren und auch um ohne Plan irgendwas sehen zu wollen, haben wir uns neben dem Bahnhof aus den 30ern, der Union Station, nur noch den Walk of Fame angucken wollen. Wie sich rausgestellt hat, ist der so unglamorös und wenig sehenswert, dass man nur feiern kann, das hinter sich zu haben. Abends haben wir, nach ewiger Busfahrt zurück zum Hostel, doch das Auto angeworfen und sind auf den Mulholland Drive gefahren, um uns die Stadt von oben anzugucken. Zieht sich ewig, ist kein großer Fahrspaß, aber lohnt sich.

Nach einem kläglichen Versuch, das stechend kalte Pazifikwasser als badetauglich zu behandeln, ging es am nächsten Morgen zurück nach Tempe, auf direktem Weg über die Interstate 10. 13 Tage on the road, vorbei. Großer Trip. Jederzeit wieder. Es hätte ewig so weitergehen können. Nein. Müssen.

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